02   Jun

ADHS und ADS – die Aufmerksamkeitsdefizitstörung / Hyperaktivitätsstörung

Als ADS und ADHS werden sogenannte Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder auch Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung bezeichnet (“Zappelphillp-Syndrom”). Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung eine genetisch mitbedingte neurobiologische Störung. Hinweise auf eine genetische Veranlagung von ADHS / ADSkönnen gleiche Erkrankungen bei Eltern, Geschwistern oder Verwandten sein. In Deutschland leiden rund 4 bis 8 Prozent aller Schulkinder unter ADHS und ADS.

Jedoch sind ADHS und ADS Symptome auch bei Jugendlichen und Erwachsenen vorhanden. Die ADHS und ADS Symptome beeinträchtigen nicht nur das betroffene Kind, sondern auch die Eltern und Lehrer.

 

Ursache:

Bei dieser Erkrankung sind die Sammganglien und das Frontalhirn betroffen, welche für die Aufmerksamkeit, Ausfürung und Planung, Warnehmung und Konzentration verantwortlich sind. Nicht alle Kinder ernähren sich gesund, deshalb fehlen meist die entscheidenden Mikro-Nährstoffe.

 

Die genauen Ursachen für diese Aufmerksamkeitsdefizit-Störung sind jedoch bis heute immernoch unbekannt. Bisher geht man von einer gestörten Signalübermittlung im Gehirn aus, die durch eine Reizüberflutung ausgelöst wurde. Aber auch durch eine erbliche Anlage der Eltern, sowie die Lebensweise spielen dafür eine große Rolle.

 

Überwiegend sind von diesem Syndrom die jüngeren Generationen und meistens Jungen betroffen. Die Auswirkung von ADS & ADHS ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark auswirkend.

 

 

 

 

Häufig spielen bei der Entstehung dieser Störung psychosoziale Faktoren bei der Entwicklung des Kindes eine Rolle. Dazu gehören das Umfeld und die Lebensbedingungen (Freunde, Schule, Streitereien, Familie, Lebensgemeinschaft, Internet, Computerspiele, Handy etc.).

 

Zum Teil spielen auch frühkindliche Traumata, sowie die Vernachlässigung in der Familie, Erziehungsfehler und Erziehungsmethoden eine große Rolle.

 

Symptome:

Symptome, die zur Krankheit ADHS & ADS gehören, sind zum Beispiel innere Unruhen, Agressivitäten, Konzentrationsschwächen, und sonstige Störungen.

  • Konzentrationsstörungen
  • Innere Unruhe
  • Gewaltausbrüche
  • Stimmungsschwankungen
  • schnelle Reizbarkeit
  • leichte Ablenkbarkeit
  • Vergesslichkeit
  • keine Warteruhe
  • extremer Bewegungsdrang
  • Ruhelosigkeit

 

Die Symptome bei der ADHS und ADS Erkrankung kommen jedoch nicht nur in diesem Fall zum Vorschein, sondern auch bei Erkrankungen wie:

  • Schilddrüsenerkrankungen,
  • Lungenerkrankungen,
  • Hirntumore,
  • Hirnhautentzündungen,
  • Kopfverletzungen,
  • Durchblutungsstörungen.

 

Behandlung:

Sollte Ihnen ADS oder ADHS bei Ihrem Kind etc. aufgefallen sein, scheuen Sie sich nicht, sondern suchen Sie schnell eine möglichst kompetente Fachliche Hilfe, um dieser Untersuchung nachzugehen. Desto früher umso besser sind weitere Entwicklungsschritte.

Nicht immer leidet ein Kind an ADHS oder ADS wenn man die oben aufgelisteten Symptome sieht.

 

Jedoch sollte man andere Krankheiten und Störungen wie:

  • Epilepsie
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Neurodermitis
  • Bewegungsmangel
  • Schlafmangel / Schlafstörungen
  • geistige Behinderung
  • Wahrnehmungsstörung
  • Sehstörung
  • Hirnschäden
  • sowie Schule Unter/Überforderung

bei einem Arzt untersuchen lassen, um diese Nebenprobleme aus dem Weg zu schaffen.

 

Um ausschließen zu können, dass es sich bei der Person um eine genetisch mitbedingte neurobiologische Störung (ADH&ADS) handelt, werden zunächst Blutuntersuchungen, EEG, Computertomogramme oder Kernspintomographien des Kopfes durchgeführt.

 

Zur Vehandlung von ADH & ADS werden verschiedene Therapien angeboten, in welchen ein soziales Kompetenztraining oder ein Aufmerksamkeitstraining durchgeführt wird. Die Kosten der ärztlichen Diagnostik und Behandlung werden meist von den Krankenkassen übernommen. Zur Behandlung werden besonders Elternselbsthilfegruppen oder sonstige Gruppen in Anspruch genommen.
Welche Form von Therpie am Ende gewählt wird, hängt vom Schweregrad des ADHS und ADS ab. Bei Schwerwiegenden Symptomatiken kann eine Behandlung in sogenannten Tageskliniken oder in Gruppen erfolgen, wobei sich der Betroffenen mit anderen Hyperaktivitäts-Störenden Personen zusammensetzen wird.

 

In den meisten Fällen kann bei mittleren bis schweren Fällen unter umständen auch ein Medikament, zum Dopaminstoffwechsel des Gehirns verabreicht werden, wobei die Steuerungsfähigkeit des Betroffenen wieder zunimmt.

 

 




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