30   Mai

Flugangst – Aviophobie – So bekämpfen Sie Ihre Angst gegen das Fliegen

Heut zu Tage haben sehr viele Menschen Probleme mit Ihren Ängsten. Eine der häufigsten Angstarten ist das Fliegen. In Deutschland leiden ca 33% der Menschen an Flugangst. Unter Flugangst bezeichnet man eine sogenannte spezifische Phobie, eine Angst vor einem bestimmten Objekt oder einer bestimmten Situation besteht. Eine Flugangst wird dann als Flugangst gesehen, wenn die Betroffenen dadurch in Ihrem Leben beeinträchtigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ursache:

Hierbei sind Reaktionen von einem Unwohlsein bis hin zur deutlichen Angstreaktion, sowie Panikreaktion zu erkennen. Jedoch muss die Flugangst von der Furcht vor dem Fliegen getrennt werden. Denn im Gegensatz zur Flugangst, treten bei der Furcht vorm Fliegen nur Sorgen und Ängste auf, die zum relativ Normalen gehören.
Die Angstreaktionen werden durch verschiedene Vorstellungen im Gehirn ausgelöst. Viele, die diese Ängste im Flugzeug durchmachen, halten ihre Situtionen für lebensbedrohlich. Die Situationen, das Flugzeug könnte abstürzen, oder wo befindet sich der Notausgang, und das ist so eng im Flugzeug können Vorstellungen eines Betreffenden sein. Viele Menschen Vermeiden sogar das Fliegen, da sie so große Ängste haben.

 

Die Ursachen sind von Person zu Person unterschiedlich. Während die einen zum ersten Mal fliegen, haben die anderen z.B. schon Turbolenzen erlebt.

 

Symptome:

Bei der Flugangst treten häufig Symptome auf, die bishin zur Panik steigern können. Das Ausmaß der Angst hängt von der Betreffenden Person selbst ab.

 

Häufig auftretende Symptome sind:

  • Schweißausbrüche
  • feuchte oder kalte Hände
  • Herzrasen
  • Atemprobleme
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit
  • Durchfall

 

Die häufigsten körperlichen Beschwerden bei einer Flugangst sind Schweißausbrüche, Herzrasen und Durchfall.

 

Behandlung:

Zur Einschränkung der Flugangst im Alltag sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden. Mit ihm wird ein ausführliches Gespräch über Ihre Flugangst durchgeführt. Der Arzt erfasst während des Gespräches die bestehenden Symptome. Zur Therpie ist wichtig zu wissen, wie stark Ihre Flugangst wirklich ausgeprägt ist, und wie sie sich äußert.

In den meisten Fällen fangen die Patienten mit sogenannten Angsttagebüchern an. Dort schreiben Sie alle Erlebniss auf, die mit Angst zu tun hatten. In welcher Situation Sie Angst hatten, welche Symptome aufgetreten sind etc.). Aus diesem geführten Angsttagebuch lässt sich ebenso gut ein Teil der Diagnose feststellen.

 

Zur Verhaltenstherapie können verschiedene Maßnahmen verhelfen:

  • stellen Sie sich der Angst, indem Sie diesen Situationen gegenübertreten
  • schauen Sie sich ein Flugzeug genauer an, ohne zu Fliegen
  • es werden spezielle Seminare zur Flugangst in Flugschulen angeboten
  • Fluggesellschaften bieten diese ebenso an
  • versuchen Sie sich während des Flugs gezielt abzulenken (Filme, Musik, Zeitschriften, Gespräche mit Nachbarn etc.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Andere Maßnahmen zur Therapie:

  • es können Medikamente vom Arzt verabreicht werden, sowie Beruhigungsmittel (Baldrian, Johanniskraut)
  • sowie Kaugummis oder bestimmte Zäpfchen

 

Als Entspannungstechniken:

Um einen Flug gewissenhaft anzutreten, können auch vorgeübte Entspannungstechniken helfen, dabei ist es jedoch wichtig, dass Sie einige Wochen vor dem Flug ausreichend zu trainieren, um Sie in der Situation richtig anzuwenden.

  • verschiedene Atemübungen
  • autogenes Training
  • Muskelentspannung

 

 




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