Eine Hausstauballergie bzw. auch Hausstaubmilbenallergie wird als eine allergische Reaktion auf den Kot von Hausmilden, welche sich vor allem vermehrt in Matzratzen…
und Betten aufhalten, bezeichnet. Die Hausstaubmilben zeichnen sich durch ca. 140 verschiedene Arten aus, sind ca. 0,1 bis 0,5mm große Spinnentierchen und sind in jedem Haushalt und an jedem Schlafplatz zu finden.
Ursache:
Die Ursache für eine Hausstauballergie ist sehr einfach zu erklären. Das Immunsystem der Person reagiert besonders sensibel auf den Kot und sonstige Rückstände der Hausstaubmilben.

Bei der Allergie auf Hausstaubmilben unterscheidet man den Typ I, der sogenannte Soforttyp. Die verursachenden Milben leben bevorzugt dorf, wo sich die Schuppen ansammeln. Hausstaubmilben ernähren sich von abgestorbenen Hautschuppen und halten sich besonders in Teppichen, Polstermöbeln, Bettdecken, Kissen und Matratzen auf.
Durch Untersuchungen wurde festgestellt, dass nach ca. 2 Jahren der Inhalt eines Federkopfkissens aus einem Zehntel abgestorbener Milben, sowie den Kotresten besteht. Hausstaubmilben an sich sind ungefährlich. Jedoch können Sie durch ihre Bakterien einige Symptome beim Menschen auslösen.
Symptome:
Beim Kontakt der Milbenallergene mit unserer Schleimhaut, werden Histamine (Botenstoffe) im Körper freigesetzt.
Die dann folgende Beschwerden auslösen:
- tränende Augen
- Augenanschwellungen
- verstopfte, laufende, gerötete Nase (Schleimhäute)
- Hustenreize
- Hautveränderungen, Hautrötungen
- Atemprobleme
Behandlung:
Die Behandlung dieser allergischen Reaktion ist relativ kompliziert. Sie können anfangen, vorbeugende Sofort-Maßnahmen anzuwenden, um die Symptome zu mildern. Dafür ist es wichtig, alle Utensilien (wie Bettwäsche, Kopfkissen – ebenso die Bezüge, Teppiche, etc) gut durchzulüften.
Bettwäsche sollte in regelmäßigen Abständen gewechselt werden, am besten alle 2 Wochen. Versuchen Sie so wenige Staubablagerungen zu haben wie möglich, die wirbelt nämlich nur in der Luft, und verschlechtert Ihren Zustand allgemein. Die Räume sollten oft und am besten mehrmals am Tag gut durchgelüftet werden, denn Hausstaubmilben fühlen sich in feucht-warmen Räumen immernoch am besten.

Waschen Sie ebenso Gardienen und Staubfänger jede Woche, das gilt auch für Stofftiere bei Kinderzimmern.
Haben Sie Federbettwäsche? – Dann versuchen Sie es dochmal mit einer speziellen Allergikerbettwäsche.
Sollten Sie immernoch weiterhin Probleme haben, suchen Sie am besten Ihren Hausarzt auf, dieser wird Ihnen dann weitere Methoden vorschlagen.