04   Jun

Bluthochdruck (Hypertonie) – Was Sie bei hohem Blutdruck beachten sollten!

In Deutschland ist heut zu Tage jeder 4. Bürger an Bluthochdruck erkrankt. Die Hypertonie zählt sogar schon zu einer Volkskrankheit. Bei dem Bluthochdruck ist der Druck in der menschlichen Arterie stark erhöht. Viele Menschen merken Jahrelang gar nicht, dass Sie Bluthochdruck haben und erkranken später an weiteren Folgen wie Herzschädigung und viel mehr.

 

Ursache:

Für einen Bluthochdruck kann es viele verschiedene Ursachen geben. Bluthochdruck kann zum Beispiel durch zu hohen Kochsalzverbrauch verursacht werden. Bei übermäßiger einnahme von Kochsalz reagiert der Blutdruck sehr empfindlich auf die Salzzufuhr. Deswegen ist es wichtig, immer auf die Salzmenge zu achten, und evtl. auch mal Salz wegzulassen.

 

Stress ist ebenso ein großer Faktor für die Hypertonie (Bluthochdruck). Wer einen nicht definierbaren Stress hat, leidet an einem sogenannten primären Stress. Dabei werden vermehrt durch den Stress im Urin die Stresshormone ausgeschieden (sog. Katecholamine). Durch die Katecholamine ziehen sich die Blutgefäße der Muskulatur zusammen, wodurch der Gefäßwiderstand zunimmen und der Blutdruck erhöht wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Entstehung von Bluthochdruck gehört auch das Übergewicht. Menschen, die zu viel Gewicht haben, mangelnde Bewegung, ungesunde Ernährung, an Diabetes mellitus erkrankt sind haben ein höheres Risiko für Hypertonie und erhöhte Blutfettwerte. Bei Übergewicht ist es wichtig sein Gewicht zu reduzieren, pro 1KG Gewichtsverlust senkt sich der Blutdruck um zwei Millimeter Quecksilbersäule (mmHg).

 

Ebenso wie der Stress, kann der Blutdruck auch durch Alkohol und Nikotin angestiegen werden. Der Alkohol steigert dabei das vegetative Nervensysten (NS), dass das Herz schneller schlägt und mehr Blut aus der linken Herzkammer pumpt.

 

Weiter Ursachen für eine Hypteronie-Entstehung könnten sein:

  • Stoffwechselerkrankungen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Tumore
  • Gefäßverengung (Arteiosklerose)
  • Tagesmüdigkeit (Schlafstörungen / Schnarchen)

 

 

 

Symptome:

Die Symptome unterscheiden sich immer von Mensch zu Mensch und können dementsprechend unterschiedlich auftreten. Die einen bemerken gar nicht, dass sie an Hypertonie leiden, bei den anderen ist es sehr extrem auffällig.

 

Die häufigsten Symptome sind:

  • Kreislaufstörungen
  • Schwindelanfälle
  • leichte bis starke Kopfschmerzen (Migräne)
  • Ohrenschmerzen
  • häufiges Nasenbluten
  • verlangsamte Prozesse
  • Appetitlosigkeit

 

Nach unentdeckter Hypertonie können langfristige Folgen auftreten:

  • Brustschmerzen (Angina pectoris)
  • sensible Körperreaktionen
  • spätere Herzinfakt-Folgen
  • Schlaganfall-Risiko
  • Atemprobleme
  • Kurzatmigkeit
  • häufige Schwindelanfälle
  • Sehstörungen
  • Lähmungserscheinungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Behandlung:

Wenn Sie verdacht auf Blutdruck haben sollten, ist es Ratsam diesen mal genauer von Ihrem Hausarzt messen zu lassen. Dafür legt der Arzt ein Blutdruckmessgerät an (meist an Armen und Beinen) während der Betroffene ca. 3 Minuten still sitzen muss. Zudem ist es wichtig, die Anamnese (Krankenvorgeschichte des Betroffenen) aufzunehmen, um evtl. den Bluthochdruck auf Krankheiten zu bestimmen.

 

Ebenso gehören eine Kontrolle des Körpergewichtes und des Sportlichen Belastung des Körpers dazu, sowie Ess-und Trinkgewohnheiten. Um zu erkennen, ob man wirklich an Bluthochdruck leidet, sollte man ihn 2x täglich am Oberarm testen (oder an der Handschlagader).

 

Das Ziel der Senkung einer Hypertonie, ist es den Bluthochdruck von 200 mmHg auf 140 zu 90 mmHg zu bekommen (besonders bei Kindern, älteren Menschen, Schwangeren, bei Nierenerkrankungen und Herzproblemen).

 

Zur Therapie ist es wichtig, seinen Stress abzubauen und Lebensgewohnheiten evtl. zu ändern. In den meisten Fällen werden blutdrucksenkende Medikamente angewendet.

 

Vorbeugung:

  • schränken Sie den übermäßigen Kochsalzkonsum einzuschränken
  • versuchen Sie eine Therpie bei Rauch oder Alkoholsucht zu beginnen
  • bauen Sie regelmäßig Ihren Stress ab
  • sorgen Sie für ausreichend Bewegung und körperliche Aktivität
  • gehen Sie regelmäßig Schwimmen, Laufen, Walking etc.

 





Post a comment

Name: 
Email: 
URL: 
Comments: