Die Kinderlähmung (auch Poliomyelitis genannt) ist eine Krankheit, die heute aufgrund der hohen Impfquote in Deutschland nicht mehr so häufig auftritt. Fast 90% der Jugendlichen sind gegen diese Krankheit ausreichend geimpft.
Ursache:
Die Kinderlähmung wird durch das Poliovirus verursacht.
Die Inkubationszeit beträgt drei bis 35 Tage.
Diese Viren werden hauptsächlich durch Schmierinfektion übertragen,das heist also, durch engen körperlichen Kontakt mit einem Erkrankten oder durch verunreinigte Nahrung und Trinkwasser.
Diese Krankheiten kann nach Infektion in der Anfangsphase auch durch Tröpfeninfektion (Husten,Niesen,Sprechen,Küssen,usw.) weitergegeben werden.

Symptome:
In der Regel zeigen sich bei den Infizierten keine Krankheitszeichen. Bei 4-8% allerdings, können grippeähnliche Symptome auftreten, wie Fieber, Halsschmerzen, Abgeschlagenheit mit Durchfall und Erbrechen, die jedoch nach kurzer Zeit wieder verschwinden.
Bei ca. 1,5-2% kann es je nach dem auch zu einer Hirnhautentzündung, Kopf-und Nackenschmerzen, sowie zu erhöhten Fiebertemparaturen kommen.

Behandlung:
Der Arzt wird zunächst im Bezug auf die bestehenden Symptome, evtl. Speichel oder Stuhlproben entnehmen, um genaueres auf die Erkrankung der Kinderlähmung nachweisen zu können.
Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, müssen sofortige und ruhige Behandlungen beginnen.
Der Arzt wird erstmals ein Medikament verschreiben, das die Schmerzen zum Abklingen bringt, es herrscht in dieser Zeit vollste Bettruhe und keinerlei Anstrengungen.
Nachdem die Schmerzen soweit abgeklungen sind, wird mit einer Krankegymnastik begonnen, um die Muskelschwächen und Lähmungen abzumildern oder evtl. zu verhindern.