24   Mai

Laktase-Mangel – Milchallergie – Unverträglichkeit auf Milchprodukte?

Ein Laktase Mangel muss von einer Milchallergie abgegrenzt werden. Kleine Milchmengen werden bei einem bestehendem Laktasemangel vertragen, wodurch immer kleinste Mengen der Enzyme abgebaut werden können. Etwa 10% der deutschen Bevölkerung leiden unter dem Mangel an Laktase, ein Enzym zur Spaltung von dem Milchzucker (Laktose). Dieser Enzymmangel kann nicht mit einer Milchallergie verglichen werden, da bei der Unverträglichkeit für Milcheiweis (die Elemente Kasein und Laktalbumin) bestehen.

 

Ursache:

Durch einene angeborenen Defekt oder durch das Fehlen kann bei der Milchzuckerunverträglichkeit das Enzym Laktase nicht arbeiten.

  1. Mit der Nahrung wird der aufgenommene Milchzucker (Laktose) in der Dünndarmwand in Bestandteile Glukose und Galaktase gespalten;
  2. Glukose und Galaktase werden dann von der Darmwand resorbiert;
  3. gelangt währenddessen der ungespaltene Milchzucker in den Dickdarm, wird er dort durch die Bakterien zersetzt.

 

So entstehen als Abbauprodukte Kohlendioxid, Wasserstoff und Milchsäure die für die unten folgenden Symptome verantwortlich sind.

 


 

 

 

 

 

 

Bei einem angeborenem Defekt beim Säugling zeigen sich meist schon die Symptome. Stellt man eine Laktose-Intoleraz jedoch erst im Erwachsenenalter fest, wird dabei auf Schädigungen der Darmschleimhaut durch Virusinfekte vermutet.

 

Symptome:

Bei zufuhr von größeren Mengen von z.B. Milch können Symptome wie:

  • Durchfall
  • starke Blähungen
  • Darmkrämpfe
  • Knurren und Unruhe im Magen
  • Übelkeit
  • Verstopfung

 

unter anderem:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Gliederschmerzen

auftreten.

 

Bei Menschen mit dieser Laktose-Intoleranz werden meist im höheren Alter Krankheiten wie Osteoporose durch die verminderte Kalciumaufnahme durch die umgestellte Ernährung festgestellt.

 

Behandlung:

Sollten Sie die oben genannten Symptome bei Milchprodukten bei sich bemerkt haben, ist es wichtig, dies von Ihrem Arzt mal untersuchen zu lassen.

 

Zunächst wird dann der Blutzuckerspiegel gemessen, dann nehmen sie ca. 50 Gramm Milchzucker zu sich und der Blutzuckerspiegel wird daraufhin ein zweites Mal gemessen.


So kann der Arzt feststellen, ob Sie an einem Laktase-Mangel leider oder nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sollten Sie an Laktose-Intoleranz leiden, ist es wichtig, Ihre Ernährung dementsprechend umzustellen. Nehmen Sie ausschließlich Soja-Produkte ein. Achten Sie auf die Beschreibung der Waren, da z.B. Kekse, tiefkühl Gemüse etc. auch Milchpulver enthalten können.




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