25   Mai

Nasenbluten – Was muss ich beachten?

Jeder 2. Mensch hatte in seinem Leben schonmal Nasenbluten. Immerwieder kann es vorkommen. Die Häufigste Blutungsquelle liegt im vorderen Bereich der Nasenscheidewand und ist ein oberflächliches Venengeflecht. Bei Nasenbluten muss nicht sofort der Arzt gerufen werden, es können zunächst Selbstmaßnahmen ergriffen werden wie in Behandlung beschrieben ist.

 

Ursache:

Nasenbluten kann häufig durch hohen Blutdruck bei Erwachsenen vorkommen, da bei ansteigendem Blutdruck die kleinen Gefäße in der Nasenschleimhaut reissen können.

Durch Blutgerinnungsstörungen oder bei der Einnahme von Blutverdünnenden Medikamenten, bei Erkältungen mit verstopfter Nase, beim Naseputzen und heftigem Schnäuzen und Nasenbohren können häufig kleine Verletzungen der Gefäßwand auftreten.

 

Seltene Ursachen von Nasenbluten können z.B. sei:

  • Skorbut, Vitmin C-Mangel
  • Vitamin K-Mangel (zur Bildung von Gerinnungsfaktoren)
  • chemische und physikalische Schädigung (Dämpfe, Bestrahlung)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gefahren beim Nasenbluten:

Beim Nasenbluten besteht die Gefahr des hohen Blutverlustes, folgen: Verblutung und Bewusstlosigkeit.

Einatmung des Blutes (Aspiration), folgen Bewusstseinsverlust

Übelkeit und Erbrechen, durch Schlucken des Blutes, verklumpt es im Magen und wirkt wie ein Brechmittel. Dieser Druck im Magen kann die Blutung verstärken, deshalb den Kopf immer nach vorne beugen!

 

Behandlung:

Bei Nasenbluten am besten Tupfer in die Nase legen, oder Toilettenpapier etc. Wichtig ist, dass Sie den Kopf  NICHT!!!!! in den Nacken legen, halten Sie ihn besser über ein Waschbecken, Eimer oder Toilette um das Blut raus fließen zu lassen. Einen nassen kalten Waschlappen in den Nacken legen. Wenn die Blutung nicht innerhalb der nächsten Minuten aufhört, sondern immer weiter und weiter geht, rufen Sie am besten Ihren Hausarzt an, dieser wird Ihnen weitere Maßnahmen geben.




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