25   Mai

Neurodermitis – Hauterkrankung – Ekzeme auf der Haut – Was tun?

Unter Neurodermitis wird eine chronisch, entzündlich, nicht ansteckbare allergische Hauterkankung bezeichnet, die mit starkem Juckreiz verbunden ist. Es entstehen rote, entzündliche und schuppige Ekzeme auf der Haut, die von unterschiedlicher Stärke und anhaltender Dauer sein können.

In Deutschland sind ca. 3,5 bis  5 Millionen Menschen an Neurodermitis erkrankt. Neurodermitis tritt meist zum ersten Mal im Kindesalter- oder Säuglingsalter auf. In den meisten Fällen verschwindet diese Erkankung im Schulalter wieder von alleine.

Der Begriff Neurodermitis stammt aus dem Griechischen und bedeutetn (neuron = Nerv, derma = Haut und die Endung -itis = Entzündung).

 

Ursache:

Bei der Neurodermitis Hauterkrankung fehlen die bestimmten Füllsubstanzen “Ceramide“,  die für die Aufnahme von Feuchtigkeit zwischen den Zellen der Oberhaut wichtig sind. Sind diese Ceramide nicht vorhanden, kann die Haut sehr schlecht Feuchtigkeit aufnehmen, besonders auch die bestimmt benötigten Fette für die Haut und die Haut wird gestörte Funktionen einnehemen.

Bei Neurodermitis ist die Haut sehr überempfindlich auf reagiert auf Faktoren unterschiedliche. Außerdem neigen Neurodermitiker stärker zu anderen atopischen Krankheiten wie Asthma oder Heuschnupfen.

Symptome:

Bei Neurodermitis kann durch die Fehlerhaften Ceramiden keine Feuchtigkeit mehr aufgenommen werden. Die Haut trocknet aus, wird rau und schuppig. Die Haut kann keine normalen Funktionen wie Schweißbildung, Durchblutung und Temperaturregelung mehr kontrollieren.

Personen die an Neurodermitis leiden, haben einen quälenden Juckreiz, was bis hin zum Kratzen übergeht.

  • trockene Haut
  • spröde Haut
  • vermehrte Hautschuppen
  • schlechte Durchblutung
  • schlechte Schweißbildung
  • starker Juckreiz
  • entzündliche Rötungen der Haut
  • Aufschürfungen der Haut (beim Kratzen)
  • an verschiedenen Hautpartien / oder am ganzen Körper

 

Behandlung:

Um den starken Juckreit zu lindern, müssen die Ekzeme auf der Haut behandelt werden. Diese Krankheit kann nicht komplett geheilt werden, es können nur Therapien zur Symptomfreiheit erreicht werden. Sollten Sie sorgen über Neurodermitis haben, bei Ihrem Kind oder in Ihrem Umkreis, lassen Sie dies von Ihrem Hautarzt untersuchen. Umso füher, desto besser! Wichtig ist, dass Sie Ihre Haut mit richtigen Pflegeprodukten reinigen, die nicht sehr aggressiv auf den Körper wirken. Der Arzt wird sich die Haut anschauen und eine Diagnose und evtl. Maßnahme zur Heilung treffe.

 

 

 




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