20   Jun

Nikotinsucht – Kämpfen Sie gegen Rauchen, denn es schadet Ihrer Gesundheit

Heut zu Tage greifen täglich ca. 27 Millionen Menschen in Deutschland zu einer Zigarette. Ca. 60% aller Raucher starten mindestens einmal in Ihrem Leben den Versuch eines Nikotinentzugs, doch bisher schaffen nur 1-5% den wahrhaften Ausstieg. Nikotin gehört neben Alkohol zu den Substanzen, die am schnellsten zu einer abhängigen Sucht führen. Deshalb leiden ca. die Hälfte aller Rauche in Deutschland unter einer Nikotinsucht.

 

Rauchen schadet der Gesundheit, wieso jedoch immer mehr zu den Glimmstängel greifen, weiß man nicht. Anscheinend ist die Gesundheit für die Raucher nicht so wichtig, wie der Zug an einer Zigarette.

 

Ursache:

Bei der Nikotinsucht unterscheidet man zwischen der “psychischen Abhängigkeit” und der “physichen Abhängigkeit“.

 

Unter der physischen Abhängigkeit bezeichnet man:

  • hierbei geht das Nikotin auf die funktionalen Strukturen des Gehirns über, wobei es wie Essen, Trinken und Sex mit Glücksgefühlen auf den Körper auswirkt
  • ebenso wirkt sich eine Zigarette im Gehirn aus, was die Lern-und Gedächtnis, sowie Aufmerksamkeits -Sensoren anregt

 

Unter der psychischen Abhängigkeit bezeichnet man:

  • hierbei zählt die Macht der Gewohnheit, das Bedürfnis nach einer Zigarette
  • besonders starker Drang nach einer Zigarette, wenn Stress besteht (zur Entspannung)

 

Bei Rauchern besteht ein hohes Risiko an Lungenerkrankungen zu erkranken und haben daher auch nur eine eingeschränkte Lebenserwartung.

 

Erkrankungen wie Bronchitis oder Lungenkrebs, Magenkrebs, Blasenkrebs, Mundhöhlenkrebs oder Darmkrebs gehören zu den schlimmsten Erkrankungen bei Nikotinabhängigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Erkrankungen wie Hautalterung, Impotenz, Kreislaufbeschwerden, Herzprobleme, Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Gefäßverkalkung (Arteriosklerose), sowie Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) sind nicht ausgeschlossen.

 

Besonder schädlich kann der Nikotinkonsum während der Schwangerschaft sein! Durch eine verschlechterte Durchblutung des Kindes im Mutterleib, kann es erheblich Entwicklungsstörungen, sowie Frühgeburten aber auch Fehl- oder Missgeburten geben.

 

 

Symptome:

Eine Nikotinsucht allein weist keine Symptome auf. Vielmehr die Entzugserscheinungen können Symptome nachweisen, wie:

  • Reizbarkeit
  • Stimmungsschwankungen
  • Angstzustände
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • innere Unruhe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Behandlung:

Von einer Nikotinsucht spricht man dann, wenn ein Raucher seinen Alltag nach der Zigarette plant. Für ihn ist wichtig, dass die Zigarette im Griffsbereit liegt. Egal wo und egal wann.

 

Spricht man einen starken Rauchen auf einen Versuch des Nikotinentzugs an, kann er aggressiv, nervös und zittrig reagieren. Bei den typischen Rauchern ist nicht nur der Tabak wichtig, sondern auch die auffällig großen Mengen an Kaffee oder Cola.

 

Wer sich an einen Nikotinentzug begibt, zeigt Mut und Stärke. Denn Rauchen fügt Ihnen und Ihrer Umgebung nur schaden zu! Wenn Sie es geschafft haben, eine Raucherentwöhnung durchzumachen können Sie sehr stolz auf sich sein. Nicht jeder hat so ein Durchhaltevermögen und findet solch einen Entzug sinnlos.

 

 

 

 

Heut zu Tage gibt es auf dem Markt sehr viele Angebote für eine Raucherentwöhnung. Für die richtige Motivation ist allerdings ein Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt wichtig!

 

Als Therapiemaßnahmen gibt es zum Beispiel:

  • Nikotin-Ersatz-Therapie:  ein Therapie in Form von Kaugummis, Pflastern wird Ihnen Nikotin über die Haut/Schleimhaut zugeführt. Die Rezeptoren werden durch diese Mittel in Laune gehalten und die Raucherentwöhnungs-Erfolgschance liegt bei 70%
  • Akupunktur: bei dieser alten Behanldungsmethode, die ca. 50% der Raucher heilt werden Akupunkturnadeln in die 3 Suchtpunkte des Ohres gesteckt. Dadurch wird das Verlangen nach Nikotin gedämpft und gemildert. Es sind ca. 2-5 Sitzungen dafür vorgesehen
  • Hypnose: Hierbei liegt die Erfolgsquote nur bei ca. 20-60% aller Beteiligten. Der Hypnotherapeut geht auf das Unterbewusstsein des Rauchers ein, wobei er dem Körper unangenehme Vorstellungen übermittelt, mit deren Hilfe die Sucht bekämpft werden soll
  • Anti-Raucher-Pille: mithilfe dieser Neu-entwickelten nikotinfreien Pille sollen die Suchterscheinungen im Gehirn abgeschwächt werden

 




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