27   Mai

Osteoporose – Knochenschwund – Vorbeugung durch den richtigen Ernährungs -und Lebensstil

Unter Osteoporose (Knochenschwund) bezeichnet man eine chronische Erkrankung des Knochenapparates. Dabei nimmt mit der Zeit die Masse des Knochens nach Alter und Geschlecht ab. Nach und nach wird im höheren Alter (ab ca. 40 Jahren) der Körper instabil und das Risiko, durch die Abnahme der Knochenmasse, steigt für Knochenbrüche.

Daher ist es sehr wichtig, diese Untersuchungen ab dem genannten Alter durchzuführen um evtl. Osteoporose im Frühstadium möglichst gut behandeln zu können.

Der Körper arbeitet sein ganzes Leben lang mit dem Prozess des Knochenabbaus und Knochenaufbaus. Bei Osteoporose überwiegt jedoch der Knochenabbau dem Knochenaufbau als bei einem gesunden Menschen.

 

Bei Osteoporose werden zwei verschiedene Formen unterschieden:

  • die primäre Osteoporose
  1. postklimakterische Osteoporose (nach den Wechseljahren -Typ1)
  2. Altersosteoporose (beginnt ab dem 70. Lebensjahr – Typ 2)
  • die sekundäre Osteoporose
  1. nach Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, Rheuma)
  2. nach langfristiger Medikamenteneinnahme
  3. bei übermäßigem Alkohol – und Nikotinkonsum

 

 

Ursache:

Osteoporose kann viele Ursachen aufweisen. Viele Faktoren begünstigen im höhren Alter ab ca. 40 Jahren den Knochenabbau. Jährlich wird bei einem Menschen bis zu 1% des Knochens abgebaut.

Mögliche Ursachen für den Knochenabbau könnten sein:

  • das Geschlecht (Frauen sind mehr betroffen)
  • Vitamin D-Mangel
  • Erkrankungen wie Diabetes, Nierenerkrankungen, Rheuma etc.)
  • nicht ausreichende Aktivität (Sport)
  • durch genetische Vererbung
  • durch langfristige Medikamenteeinnahme
  • Nikotin (Rauchen)
  • Alkoholkonsum
  • Untergewicht

 

 

Symptome:

Bei einer Osteoporose liegen weniger Symptome vor, mit dem Verlauf des Knochenabbaus steigt allerdings das Risiko für Knochenbrüche, ein Hexenschuss oder Ischias-Schmerzen.

Weitere Symptome, die für Osteoporose sprechen:

  • Größenabnahme: Die Körpergröße nimmt auf Grund des Zusammenbrechens der Wirbelkörper um mehr als 4cm ab.
  • Akute Rückenschmerzen: Werden durch den Bruch eines Wirbelkörpers verursacht. Der stechende Schmerz ist meist mit einem lauten Knacken im Rücken verbunden.
  • Chronischer Osteoporoseschmerz: Über- oder Fehlbelastung des Bewegungsapparates führt zu Fehlstatik des Skeletts.
  • Osteoporose-Bauch: Der Bauch wölbt sich auf Grund der verkrümmten Wirbelsäule nach vorne.
  • Tannenbaumphänomen: Durch Größenverlust der Wirbelsäule entstehen charakteristische Hautfalten vom Rücken zu den Flanken.
  • Witwenbuckel: Durch Einbruch der Brustwirbel wird ein typischer Rundrücken verursacht.

 

 

 

Vorbeugung:

Wichtig ist vor allen Dingen die Einnahme der Vitamine D und Kalzium, sowie regelmäßiger Sport und Spaziergänge.

 

sonstige Vorbeugemaßnahmen:

  • regelmäßige Bewegung, da Bewegung durch Reize an die Knochen,  die Knochenmasse vermehrt
  • Kalciumreiche Ernährung
  • ausreichende Vitamin D
  • ausreichend Speisesalz mit Fluorid
  • nicht Rauchen, bzw. Raucher-Therapie zum abgewöhnen anfangen
  • einschränkung des Alkoholkonsum

 

 

Behandlung:

Um erstmal festzustellen, dass die Krankheite Osteoporose (Knochenschwund) beim Patienten vorliegt, wird zunächst gründlich die Anamnese (Krankenvorgeschichte) durchgegangen und dnn folgen ein paar Untersuchungen. Der Arzt untersucht den Körper und seine Bewegungen. Wie gut kann der Patient sich in kurzer Zeit bewegen?

Sollte der Arzt einen Verdacht feststellen, wird eine weitere Untersuchung evtl. mit einer Knochendichtenmessung (Osteodensitometrie), welches die Dichte der Knochenmineralien messen kann, oder mit einer Computertomographie durchgeführt.

Anhand des Röntgenbildes kann der Arzt den gesunden Knochen und den Osteoporosen Knochen gut unterscheiden, da der abnehmende Knochen viel durchlässiger wirkt, als der gesunde, dichte Knochen.

Wichtig bei der Diagnosenfeststellung “Osteoporose” ist die Ernährung. Dabei spielt vor allen Dingen die Kalciumeinnahme und das Vitamin D eine sehr wichtige Rolle (durch z.B. Milchprodukte). Ebenso der Sport und die Bewegung im Freien ist sehr wichtig, damit der Knochenschwund durch die Reize auf die Knochen positiv beeinflusst werden.

Der Arzt wird aufgrund der Diagnose und der Stärke des Knochenschwundes feststellen, ob eine Medikamentöse Behandung notwndig ist.

 





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