Unter Quetschungen bezeichnet man die Verletzungen eines Weichteilbereiches, wobei es durch leichte und stumpfe Gewalteinwirkung zu einem minderdurchblutetem Gewebeareal mit umliegendem Hämatom (Bluterguss) kommen kann.Dabei werden in den meisten Fällen aber nur die Weichteile beschädigt, d.h. der Knochen selbst bleibt heil.
In Deutschland hatte bisher jeder 3. bereits eine Quetschung. In den meisten Fällen passiert es an der Hand, an einzelnen Fingern, sowie an den Füßen (durch stecken bleiben in der Tür).
Besonders häufig treten Quetschungen bei kleinen Kindern auf. Größere Quetschungen kommen häufig bei Autounfällen, bei Stürzen aus großer Höhe, bei Verschüttungen oder Verletzungen durch Maschinen vor.
Ursache:
Bei einer Quetschung trifft eine starke Kraft von zwei Seiten gleichzeitig auf eine Körperstelle auf, die ein Blutgefäß schadigen kann und unter dem Druck sich zu einem Hämatom entwickelt. Je nach dem wie stark der Druck von außen wirkt können Nerven, Sehnen oder Bänder ebenso schaden annehmen. Bei den meisten Quetschungen haben die Betroffenen Glück und der Hautmantel ist nicht gerissen, was im Fall zu einer Infektion führen könnte.

Symptome:
In den meisten Fällen vergeht eine Quetschung recht harmlos, aber dennoch mit Schmerzen verbunden. Durch die direkte Druckeinwirkung auf die Region wird ein akuter Schmerz ausgelöst, der Bereich schwillt an und weißt eine Einblutung hin.
Wurde beim quetschen ein Nerv getroffen, wird der Bereich Taub und die Funktionalität der Bewegung ist eingeschränkt.
Behandlung:
Die Behandlung richtet sich nach dem Schwere Grad der Verletzung.
Sollten Sie sich eine kleine Quetschung zugefügt haben, ist es wichtig diesen Bereich ausreichend zu kühlen und eine lindernde Salbe (z.B. Fenistil) zu benutzen. Bei der Kühlung ist es wichtig, dass z.B. ein Kühlakku aus der Truhe in ein Handtuch umgeschlagen wird. Nach ca. 2 Wochen dürfte eine kleine Quetschung ohne Probleme wieder verheilt sein.

Kühlakku bitte in ein Tuch wickeln
Größere Quetschungen sollten immer von einem Arzt untersucht werden, um mögliche Folgen von Infektionen mit Keimen ausschließen zu können, da man Strukturen, die geschädigt sein könnten, von außen nicht sieht. Evtl. muss je nach Ursache ein Röntgenbild erstellt werden um von einer Wundinfektion und Infektion im Knochenbereich abzugehen. Ebenso muss dabei untersucht werden ob zugrunde gegangenes Gewebe vorliegt.