Rheuma ist ebenso wie die Zahnkaries eine weit verbreitete Krankheit auf der Welt. Diese Erkrankung wird ernährungsbedingt ausgelöst und greift in den meisten Fällen auch organische Schäden aus. Der Begriff “Rheuma” kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet “Fließen”. Die sogenannte Sammelbezeichnung für funktionsbeeinträchtigte und schmerzhafte Störung des Stütz- und Bewegungsapparates.
In Deutschland leiden rund 0,5% der Bevölkerung an Rheuma. Im Durchschnitt sind Frauen 2x häufiger davon Betroffen als Männer und kommt zwischen dem 35. und 60. Lebensjahr vor.
Ursache:
Bis heute sind die genauen Ursachen für die Entstehung von Rheuma (Arthritis) noch ungeklärt. Die Forscher vermuten, dass es sich dabei um die Zellen des Immunsystems handelt, die sich gegen die körpereigenen Zellstrukturen richten. Auch genetische Veranlagungen können einen Rheuma auslösen.

Symptome:
Zunächst zeigen sich bei Rheuma keine Symptome. Je weiter jedoch die Krankheit vorschreitet, können Müdigkeit, Appetitlosigkeit, leichtes Fieber, Gewichtsverlust und Grippe-ähnliche Symptome vorkommen.
Mit der Zeit haben Sie Gelenkbeschwerden. Am häufigsten sind dabei die Hand-und Fingergelenke von betroffen.
Weiter Symptome können folgen:
- Schwellungen an knochenbereichen
- Augenentzündungen (meist bei Kindern vorkommend)
- Darmerkrankungen
- allgemeiner Schwächezustand
- Morgensteifigkeit
- Gelenkbeschwerden
- Bindegewebsvermehrung der Lunge (Lungenfibrose)
- Herzbeutelentzündung (Perikarditis)
- Rheumaknoten
- Mundtrockenheit

Vorbeugung:
Versuchen Sie so früh wie möglich gegen sämtliche Erkrankungen vorzubeugen. Sie fragen Sich wie? Hier sind einige Tipps, wie Sie sich und Ihre Kleinen Kinder schützen können:
- achten Sie auf ausreichend Bewegung an der frischen Luft (Unterstützt den Knochenaufbau und Bildung von Vitamin D)
- Verzichten Sie soviel wie möglich auf Alkohol und Nikotinkonsum
- Verwenden Sie gesunde Pflanzenöle (Walnussöl, Rapsöl, Sojaöl )
- achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung (wenig Fleisch 2x Woche, viel Fisch 2x Woche)
- viel Gemüse und Obsteinnahme, Sojaprodukte, Milchprodukte um eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen zu erhalten
Behandlung:
Wird ein Rheuma-Fall früh genug erkannt, lässt er sich nach medizinischem Begutachten mit den heutigen Behandlungsmethoden bei der Mehrzahl der Betroffenen wieder stoppen. Dabei ist jedoch auch die Mitarbeit des Betroffenen äußerst wichtig.
Anhand der Anamnese (Krankenvorgeschichte), sowie Röntgenaufnahmen von Händen und Füßen und Blutuntersuchungen kann der Arzt eine Diagnos über Rheuma (Arthritis) stellen.
Veränderungen im Röntgenbild bei Rheuma:
- verschobene Wirbelkörper der Halswirbel (Kopf-Halsgelenk)
- leichter Anschein auf Osteoporose (Kalksalzmangel im Knochen)
- Knochendefekte am äußeren Rand der gelenk Flächen (Erosionen)

Durch veränderte Blutwerte, kann eine Rheuma-Diagnose gestellt werden:
- Blutarmut (Anämie) mit gesenktem Hämoglobinwert
- nachweisbare Autoantikörper (nur bei 70% nachweisbar, kann auch durch andere Erkrankungen vorkommen)
- angehobener Entzündungswert (Blutsenkungsgeschwindigkeit BSG)
Je nachdem welche Ursache die Entstehung für die rheumatoide Arthritis hat, wird die Therapie mit den sogenannten Basismedikamenten begonnnen. Die Basismedikamente bestehen aus einer Kombination von entzündungshemmenden Medikamenten. Ebenso kann der Arzt Ihnen weitere Behandlungsmöglichkeiten wie Ergotherapie, Krankengymnastik, chirurgische Therapie oder physikalische Therapie.