30   Mai

Schuppen – Welche Ursachen stecken dahinter und was Sie dagegen tun können!

Bei ca. 15% der Erwachsenen treten heutzutage Schuppen auf. Das Durchschnittalter liegt zwisch 20 und 40 Jahren. Die Männer sind meist häufiger betroffen als die Frauen. Kopfschuppen sind abgestorbene Hautzellen, die während der Erneuerung der Kopfhaut meist abgeschilfert werden. In den meisten Fällen sind diese Schuppen sehr klein und fallen kaum auf. Jedoch können sie bei bestimmten Bedingungen sich vergrößern und stören den Betroffenen dann sehr. Viele empfinden diese Kopfhautschuppen meist n ur als ein kosmetisches Problem, jedoch können sie auch aus einer erhöhten Talgproduktion, oder aus anderen schwerwiegenden Krankheiten entstehen.

 

Ursache:

Die Kopfschuppen sind trockene Schuppen, die bei sehr ausgetrockneter oder strapazierter Kopfhaut entstehen. Durch die Sonneneinwirkung im Frühling und Sommer, beim Waschen der Haare mit übermäßig heißem Wasser und beim langen Trocknen der Haare können diese Kopfhautschuppen entstehen.

Bei Entzündungen auf der Kopfhaut durch z.B. Sonnenbrand können sogenannte Entzündungsherde entstehen, die sich hinterher entschuppen.

Die häufigste Ursache für die Schuppenentstehung ist jedoch eine Funktionsstörung der Talgdrüsen in der Kopfhaut. Diese produzieren nämlich übermaßig viel Talg, woraus gelbe Schuppen entstehen (kann auch auf ein seborrhoisches Ekzem hinweisen).

 

Ansonsten können Schuppen auch durch eine:

  • Schuppenflechte (Psoriasis capitis)
  • Allergie durch Kontakt (Kontaktdermatitis)
  • Neurodermitis (häufig bei Kindern)
  • Pilzerkrankungen

entstehen.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

Symtome:

Die Schuppen können bei jeder Person unterschiedlich groß Aussehen. Es gibt viele verschiedene Kopfschuppenarten. Die einen sind linsengroß, fettig und gelblich.

 

Weitere Beschwerden bei Kopfhautschuppen könnten sein:

  • Juckreiz auf der Kopfhaut
  • fettige Haare
  • trockene Haare
  • Rötungen und Entzündungen an einigen Stellen der Kopfhaut
  • schuppige, und trockene Kopfhaut
  • zunehmender Haarausfall
  • gehäuft abbrechende Haare

 

 

Behandlung:

Bei einer Schuppenfeststellung, sowie juckende und gerötete Stellen auf Ihrer Kopfhaut, ist es angemessen einen Hautarzt aufzusuchen. Dieser wird dies genau untersuchen und evtl. Behandlungsmaßnahmen zur Verringerung durchführen.

Zunächst ist die Anamnese (Krankenvorgeschichte) des Betroffenen genau zu erfassen um  von einer evtl.  bestehenden Krankheit ausgehen zu können (wie z.B. Neurodermitis oder Allergien). Wichtig ist zu wissen, wann die Schuppen auftreten, oder ob sie ständige Begleiter sind. Das heißt, wie oft waschen Sie Ihre Haare und wann treten Schuppenbildungen auf?

 

Bei der Schuppen-Diagnose schaut der Arzt sich zunächst die Kopfhaut nach auffallenden Rötungen an. Er stellt die Art der Schuppen, sowie trocken oder fettigen Zustand und die Größe und Form der Schuppen fest.

 

Falls weiter nötig, wird ein Allergietest und ein Abstrich der Schuppen, sowie eine Gewebeprobe (Biopsi) durchgeführt.

 

Zur Durchführung der Behandlung ist erstmals wichtig, welche Ursache für Schuppen vorliegt.Haben Sie nur gelegentlich Schuppen, ist dies mit einem Anti-Schuppen-Shampoo zu behandeln. Diese Anti-Schuppen-Shampoos können die Wirkstoffe Antimykotika (gegen Pilze) wie z.B. Clotrimazol, Ketoconazul oder Bifonazol aufweisen. Bei der Haarwäsche ist es wichtig darauf zu achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist, und dass Sie Ihre Haare nur sehr kurz anfönen.

 

Sollten jedoch die Schuppen sehr große Ablagerungen bilden, können diese mit Hilfe von Salzsäure von der Kopfhaut gelöst werden. Bei entzündeter Kopfhaut, können Cortisoninkturen für die Haare verwendet werden um die meisten bakteriellen Erreger abzutöten und zu beseitigen.

Bei einer Vorerkrankung, die Schuppen als Begleitsystem annimmt, muss eine gezielte Behandlung mit dem Arzt durchgeführt werden.

 

 




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