29   Mai

Sonnenallergie – Hautrötungen, Jucken und Brennen. Wie beuge ich richtig vor?

Heutzutage gibt es in Deutschland Millionen von Menschen, die jedes Jahr mit quälendem Juckreiz, Bläschen und Quaddeln an die Sonne denken müsssen. Die ersten allergischen Reaktionen treten meist bei der ersten Sonnenbestrahlung im Frühling auf, und wird zum Sommer hin immer schwächer, da sich die Haut mehr an die Strahlen gewöhnt hat. Sollte jedoch zuviel Sonneneinwirkung, wie zum Beispiel im Sommer-Urlaub etc. geschehen, können die Beschwerden oft wieder ausarten.

Eine sogenannte Sonnenallergie ist keine direkte Allergie auf die Sonne, sondern mehr eine Sammelbegriff für sämtliche Hautprobleme.

 

Ursache:

Eine Sonnenallergie geht meist von einer Erkrankung aus, z.B.:

  1. die Polymorphe Lichtdermatose (PMD)
  2. die Mallorca-Akne
  3. oder die Photoallergische Reaktion

(1.) Unter der Polymorphen Lindermatrose (PMD) bezeichnet man die Sonnenallergie betreffend auf den Stellen wie Schulter, Nacken und Ausschnitt, äußernd durch junkende Flecken und Bläschen. Nach ein bis zwei Wochen verschwinden die Hautveränderungen meist wieder. Da diese Art von Allergie meist bei jüngeren Frauen im Urlaub vorkommt, bietet es sich an Beta-Carotin (Provitamin A) vorher einzunehmen, sowie ausreichend Sonnenschutz mit einer hohen UVA-Zahl benutzt wird.

 

(2.) Die Mallorca-Akne tritt ebenso häufig in südlichen Ländern während der heißen Urlaubszeit auf. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Allergische Reaktion, sondern um  eine Unverträglichkeit auf die Stoffe von (z.B. Sonnencreme, Sonnenspray, Duschmitteln, Seifen, Bodylotion etc.). Der Ausschlag ist meist Knötchenartig, sowie rot verhornte Pappeln.Es wird empfohlen, Sonnengele mit hohem UVA-Lichtschutzfaktor zu nutzen, da diese wenige Fette enthalten und keine Emulgatoren enthalten.

 

(3.) Bei der Photoallergischen Reaktion werden Allergien und Hautveränderungen durch verschiedene Stoffe ausgelöst. Diese Stoffe können aus Medikamenten, Pflanten, Zitrusfrüchten, Parfüm oder Cremes stammen. Sie sollten immer drauf achten, welche Stoffe Sie an Ihrem Körper verwenden und wie die Hautpartien in der Sonne darauf reagieren. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass die Sonnenmittel am besten mit Micropigmentenwie Zinkoxid oder Titandioxid verarbreicht sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Symptome:

Nach einigen Stunden in der Sonne kommt es auf der bestrahlten Haut zu unterschiedlichen Hautveränderungen wie Rötungen, Bläschen, Pusteln, Knötchen sowie polsterartige Verdickungen, die bis hin zum intensivem Brennen und Juckreit ausarten.

  • Juckreiz
  • brennende Schmerzen auf der Haut
  • Pusteln auf der Haut
  • Hautrötungen
  • Quaddeln
  • Bläschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Behandlung:

Bei einer Sonnenallergie ist es wichtig, die Sonnenstrahlen in der stärksten Sonnenzeit am besten zu vermeiden. Vermeiden Sie ausserdem Stoffe, die die Hautveränderungen reizen könnten. Sollte sich Ihre Haut stark verändern suchen Sie einen Arzt auf, dieser wird zunächst Ihre Anamnes aufnehmen und dann die Ursache herausfinden.

 

Die Behandlung beginnt damit, dass Sie als erstes die Sonne vermeiden. Verwenden Sie ausschließlich Lichtschutzmittel, mit hohen UVA-Lichtschutz Faktoren. Evtl. wird der Arzt Ihnen eine Salbe zur Kühlung und Linderung des Juckreizes verschreiben. Die Einnahme von Kalcium kann die allergischen Symptome ebenso lindern.

Zur kurzzeitigen Anwendungen können Salben oder Cremes angewandt werden, die mit dem Inhaltsstoff Zink angemischt sind. Im extreme Fall kann auch eine Cortisonsalbe oder Cortisontabletten genommen werden, diese wirken entzündungshemmend und juckreizstillend.

Zur medikamentösen Vorbeugung vor z.B. einem Sommerurlaub, können Antihistaminika Tabletten eingenommen werden (2-3 Tage vor Urlaubsanfang).

 




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