05   Jun

Stillprobleme – Haben Sie Probleme bei Ihren Säuglingen zu stillen? Hier erfahren Sie mehr!

Nicht bei jeder frischgewordenen Mama verläuft das Stillen des Säuglings problemlos, wie man es zuvor gedacht hatte. Heut zu Tage tritt sehr häufig ein sogenannter Milchstau nach dem ersten richtigen Milcheinschuss auf. Dieser Milchstau kann Stressbedingt vorkommen. Ein sogenannter Milchstau vergeht normalerweise innerhalb von 24 bis 48 Stunden wieder, dauert dieses Länger an, sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

 

Ursache:

Häufig kommen in den ersten Wochen nach der Geburt die Probleme eines Milchstaus vor. Das bedeutet, die Brust produziert mehr Milch, als das Baby trinkt. Dabei drücken sich dann die Milchgänge gegenseitig ab, und das Abfließen der Milch wird erschwert.

 

Ebenso wenn der Milchspendereflex nicht richtig arbeitet, kann sich ein Milchstau bilden. Dazu können enge BH’s, kalte Zugluft, Übermüdung, Erschöpfung zu einem Milchstau führen. Auch der Stress bleibt nicht aus. Denn das Stresshormon Adrenalin behindert das Hormon (Oxytocin) und blockiert somit auch den Milchspendereflex.

 

Symptome:

Die Symptome eines Milchstaus könnten z.B. sein:

  • eventuell leichtes Fieber
  • leicht vergrößerte Lymphknoten in den Achselhöhlen
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • wunde Brustwarzen
  • Spanngefühl in der Brust
  • Rötung an der Brust
  • Schmerz bei der Druckausübung

 

Behandlung:

Sollten Sie einen Milchstau haben, hören Sie keineswegs auf zu Stillen. Denn durch das Stillen können Sie schneller wieder Gesund werden, sowie Ihre Brust.

Es ist immer besser, sich eine Hilfe nach Hause zu holen, sei es eine Hebamme oder eine Stillberaterin. Wichtig bei einem Milchstau ist, dass das Baby in der richtigen Position trinkt (Kinn des Säuglings auf der verhärteten Stelle).Stillen Sie das Kind auf jeden Fall mehrmals am Tag.

 

Zur Beruhigung hilft eine Warme Dusche, sowie feuchte Umschläge, Wärmeflaschen vor dem Stillen auf der Brust. Nach dem Stillen sollte die Brust dann wieder etwas gekühlt werden.

Zur genaueren Handhabung dieser Methode, stehen Ihnen in jedem Fall Hebammen oder Stillberaterinnen mit Rat und Tat zur Seite.

 

 




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