26   Mai

Tinnitus – Ohrgeräusche – Ursachen und Behandlung

In Deutschland leidet fast jeder 10. unter der Krankheit Tinnitus (Ohrgeräusche). Medizinische Studien haben ergeben, dass Frauen öfter von Tinnitus betroffen sind als Männer. Im Allgemeinen bezeichnet man Tinnitus als anhaltende oder wiederkehrende Wahrnehmungen von Tönen oder Geräuschen im Ohr. Da dieser Ton subjektiv ist, kann er von anderen Mitmenschen in näherer Umgebung nicht gehört werden.

Die Stärke eines Tinnitus richtet sich nach Geschlecht, Alter, sozialer Schicht und dem zusammenhängendem Stress. Doch nicht bei jedem kann ein Tinnitus zu einer eingeschränkten Leistungs- und sogar Lebensqualität führen.

 

Tinnitus kommt aus dem Lateinischem und bedeutet: (tinnire = klingeln, schellen, klimpern, bzw. tinnitus = Klang, Geklirr)


Tinnitus wird in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt:

  • kompensierter Tinnitus (das Ohrgeräusch wird vom Betroffenden wahrgenommen, zeigt jedoch keine auswirkungen auf die Gesundheit und die Lebensqualität)
  1. Grad I: keine Beeinträchtigung
  2. Grad II: Ohrgeräusche treten überwiegend bei Stress und Belastung auf
  • dekompensierter Tinnitus (spürbare Auswirkung auf Gesundheit mit hohem Leidensdruck)
  1. Grad III: weiter auftretende Beschwerden             (Konzentrationsstörung, Schlafprobleme)
  2. Grad IV: Ohrgeräusche werden ständig wahrgenommen, verstärkt gesundheitliche Probleme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ursache:

Der Tinnitus kann durch viele verschiedene Ursachen ausgelöst werden.

Es kann duch eine Mittelohrenzündungm,- durch Alter-Schwerhörigkeit,- durch eine Trommelfellopertion,- durch einen Hörsturz,- durch einen Schädel-Hirn-Trauma,- durch Tumore (im Gehirn/Innenohrbereich),- durch Bluthochdruck,- duch Herzkreislauferkrankungen,- durch eine erblich bedingte Schwerhörigkeit sowie durch Gefäßverengungen verursacht werden.

 

Bei Tinnitus werden zwei Arten von Ohrgeräuschen definiert:

  • objektive” Tinnitus“: die Ohrgeräusche werden dabei nicht nur vom Betroffenen wahrgenommen, sondern können auch mit technischen Geräten (aufzeichnende Schallwellen) verfolgt werden. (Ursache durch Gefäßverengung, Fisteln oder Mittelohrentzündung)
  • subjektive” Tinnitus“: die Ohrgeräusche werden nur vom Betroffenden wahrgenommen und können nicht von Geräten aufgezeichnet werden

 

Man unterscheidet 3 Arten von Tinnitus:

  • akuter Tinnitus: besteht bis zu drei Monaten
  • subakuter Tinnitus: besteht drei bis zwölf Monate
  • chronischer Tinnitus: besteht länger als zwölf Monate

 

Symptome:

Die Symptome können von Mensch zu Mensch variieren:

  • Ohrgeklingel
  • Pfeifen in den Ohren
  • Rauschen in den Ohren
  • Summen in den Ohren
  • Zischen, Klingeln, Hämmern und Pulsieren
  • sowie Piepsen, Sausen, Brummen oder Zierpen

 

äußerliche Symptome:

  • Schlafstörungen
  • Angstzustände
  • Schwindelanfälle
  • Ohrenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsstörung
  • Zähneknirschen, Pressen
  • verzerrte Hörakustik
  • überempfindlichkeit für laute Töne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Behandlung:

Sollten Sie Tinnitus (Ohrengeräusche) Verdacht haben, lassen Sie es von Ihrem Arzt genauer Untersuchen. Er wird Ihnen zunächst allgemein gesundheitliche Fragen stellen und dann verschiedene Hörtests mit Ihnen durchführen.

Der Arzt wird Ihnen entweder Medikamente je nach Stadium  verabreichen, oder mithilfe von Hörübungen und Hörgeräten zu einem einfacherem und Lebenqualitativeren Alltag verhelfen.

Die Behandlung und Therapie von Tinnitus sollte im frühmöglichstem Stadium beginnen, denn ja nachdem wie Lange Tinnitus besteht, verlaufen die Therapien.

 




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