Unter Warzen bezeichnet man gutartige Hautwucherungen (Epithel-Geschwülste) mit einer meist rauen Oberfläche, die verschiedene Formen haben kann. Warzen können durch einen Virus entstehen, wobei es sich um eine Infektion mit einem Virus auf der Haut handelt. Weltweit sind ca. 60 verschiedene Warzenarten bekannt, die von Viren hervorgerufen werden. Meist sind davon Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 20 Jahren betroffen.
Ursache:
Warzen werden durch Warzenviren verursacht. Die Humane-Papilloma-Viren (HPV) dringen dabei in den Körper ein und verbreiten den Warzenvirus im Körper. Dabei zeigt sich die Hautkrankheit durch gutartige Hautveränderungen. Bei der Entstehung, die bis zu 21 Monaten dauern kann, kann entweder von alleine an einzelnen Stellen auftauchen, oder sich über den ganzen Körper verteilt verbreiten.
Symptome:
Gehen die Warzen von einem Virus aus, können Sie übertragen werden und andere mit dem Warzenvirus infizieren. Warzenviren können z.B. in Schwimmbädern, Duschkabienen, Turnsälen, Böden etc. lauern und damit auf andere Personen geleiten. Jedoch ist nicht jeder sehr sensibel, was die Empfänglichkeit von Warzenviren angeht.
Die Warzen können sich je nach dem von welchen Erreger sie ausgelöst wird, können sie sich auf der Haut weiter ausbreiten und können auf andere Personen übertragen werden.

Bei den Warzen unterscheidet man von:
- den gewöhnlichen Warzen: (Verrucae vulgares) – (am Anfang 2-3Millimeter groß, hautfarben, harte Hautwölbungen, kommen an Fingern, Handrücken vor)
- den Dornwarzen: (Verrucae plantares) – (gehen tief in die Haut rein, kommen an Fußsohlen vor)
- den Flachwarzen: (Verrucae planae) – (sind sehr klein, flach, rundlich ovale Knötchen, kommen meist im Gesicht vor)

Behandlung:
Mittlerweile sind die Behandlungen von Warzen auf einem sehr hohen Medizinischen Stand angekommen. Demnach muss eine Warze aber erst genauer von einem Hautarzt untersucht werden.
Behandlungmethoden können sein:
- Warzen vereisen, elektrisch verschorfen oder chirurgisch entfernen
- eine Behandlung mit ätzenden Mitteln (Salicylsäure) – wird meist 2x durchgeführt
- Entfernung mittel Hochenergie-Laser (Farbstofflaser)
- Entfernung mit Essigsäure
- durch besondere Kräutertinkturen

Wichtig ist, wenn Warzen bestehen, dass an diesen nicht gebohrt, gespielt, gefummelt oder geknabbert wird, um die Infektionen nicht nach außen zu tragen und weiter zu verbreiten.