31   Mai

Wespen & Bienenallergie – Folgen eines Insektenstiches und wie Sie vorbeugen können!

Jeder zweite wurde in seinem Leben schonmal von einer Biene oder Wespe gestochen. Bei ca. 65% der Betroffenen entwickelt sich aus einem Bienen-oder Wespenstich sogar eine allergische Reaktion. Dabei reagiert das Immunsystem auf das Gift und wirkt sich mit Symptomen auf den Menschen aus.

 

Ursache:

Sticht ein Insekt wie eine Wespe oder Biene mit seinem Stachel in die Haut des Menschen, gibt es ein Gift an die menschliche Haut Ab. Daraufhin verteilt sich das Gift rund um die Einstichstelle herum und zeigt sich mit äußerlich bemerkbaren Symptomen wie Rötungen, einer kleinen Schwellung und Juckreiz. Im Falle einer Allergie auf das Gift reagiert das körpereigene Abwehrsystem auf die bestimmten Stoffe (Allergene) aus unserer Umwelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Symptome:

Bei einem Stich einer Wespe oder Biene läuft es in den meisten Fällen recht harmlos ab.

Dazu gehören z.B. Symptome wie:

  • Rötungen an der Stichstelle
  • Juckreiz an der Stichstelle
  • Schwächezustände für einige Minuten
  • eventuelle Atemnot
  • Schwindelgefühle bis hin zur Ohnmacht
  • Angstzustände
  • Hautausschlag

 

 

 

In den schlimmsten Fällen kann es zu einem anaphylaktischem Schock kommen, der unter anderem auch als lebensbedrohlicher Kreislaufkollaps bezeichnet wird.

 

 

 

 

Bei diesem Schock treten weitere Symptome wie:

  • Jucken in den Handflächen
  • brennende Fusssohlen
  • Juckreiz im Rachenraum und an der Zunge
  • heftige Schluckbeschwerden
  • Atemnot
  • Hitzeschwankungen

 

Diese Reaktionen werden meist schon nach wenigen Sekunden bemerkbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorbeugung:


Hier sind einige Tipps, was Ihnen etwas mehr Schutz und Sicherheit in Zeiten der stechenden Insekten bietet:

  • haben Sie als Allergiker immer eine Notfallapotheke im Falle eines Stiches parat (Fühjahr/Sommer)
  • tragen Sie vor dem Rausgang immer etwas Insektenmittel auf
  • halten Sie keine Süßigkeiten, sowie offene Getränke in Ihrer Nähe
  • halten Sie Ihre Schlafzimmerfenster geschlossen und bringen Sie evtl. Insektengitter, etc. an
  • wenn eine Biene oder Wespe in der Nähe sein sollte, bleiben Sie ruhig, und halten Sie den Mund geschlossen!
  • beim Sonnenbaden tragen Sie keine Düfte oder riechende Cremes auf (lockt Insekten an)
  • gehen Sie im Gras und Gebüsch nicht Barfus, diese Insekten halten sich oft in solchen Gräsern auf (besonders im Frühling und Sommer)
  • wenn Sie gestochen werden, Stachel entfernen (Pinzette), Wunde direkt ausdrücken und desinfizieren. Falls nötig rufen Sie einen Arzt, um sicher zu gehen

 

 

Behandlung:

Wenn jemand auf solche Insektenstiche nicht gut reagiert und es weiß, sollten die Menschen in seiner Umgebung (beim Grillen etc. ) darauf hingewiesen, um bei einem möglich Schockanfall schnell reagieren zu können. Bei der allergischen Reaktion, wie beim anaphylaktischen Schock, ist es wichtig, schnellstmöglichst einen Arzt zur Stelle zu rufen um den Patienten Medizingerecht zu betreuen.

Bei einem Insektenstich entfernen Sie zu allererst den Stachel mit einer kleinen Pinzette aus der Haut. Desinfizieren Sie die Einstichwunde und legen Sie kalte Eiswürfel zur Beruhigung darauf.

Zur weiteren Behandlung werden Kortisonpräparate und Antihistaminika vom Arzt verschrieben (sind meistens auch im Notfallpaket enthalten).

 

Zur langfristigen Behandlung kann eine Hyposensibilisierung dazu helfen, dass der Organismuss immer unempfindlicher gegenüber dem gefährlichen Insektengift reagiert. Der Behandlungserfolg bei dieser Methode liegt bei rund 90%. bei

Wichtig! Kratzen Sie nicht an der Wunde, so können sich die Bakterien noch mehr verteilen und es kann zu einer Infektion kommen.

 

 




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